Amikejo (de)

Amikejo ist ein dreisprachiges Lehrstück. Es zeigt in heiterer Form die Probleme des Zusammenlebens in einer mehrsprachigen Stadt auf und stellt die Verwendung der Brückensprache Esperanto als verbindendes Element zur Diskussion.

Ablauf der Handlung

I Akt

  1. Szene: im Gemeinderatssaal
    Im Gemeinderat der zweisprachigen Stadt “Kelmis” wird über die Notwendigkeit einer Kampagne zur Wiederbelebung des Karnevals diskutiert.
    Zum Kernpunkt wird dabei die Frage in welcher Form bei dieser Kampagne die beiden ortsüblichen Sprachen Deutsch bzw. Italienisch eingesetzt werden sollen.
    Die hitzig geführte Debatte endet mit der Vertagung des Tagesordnungspunktes.
  2. Szene: auf der Straße vor einem großen Plakat
    Gino und Luise betrachten auf der Staße ein Plakat der Werbekampagne für die Wiederbelebung des Karnevals. Sie verstehen den Text nicht und können ihn nicht einmal korrekt aussprechen, denn er ist in Englisch geschrieben.
    Ein Fremder namens Kolombo kommt vorbei. Er spricht Esperanto und ist auch sonst sprachgewandt. Der Fremde übersetzt für die beiden den englischen Text in Esperanto, worauf sie ihn verstehen.
    Die beiden stellen so fest, dass Esperanto eine einfache und interessante Sprache ist.
    Kolombo erzählt, dass er als Gesandter von Esperanto-Lando gekommen ist, um in der Stadt für Esperanto als Brückensprache zu werben. Die beiden empfehlen ihm, beim Bürgermeister vorzusprechen.

II Akt

  1. Szene: im Büro des Bürgermeisters
    Kolombo spricht beim deutschsprachigen Bürgermeister vor und versucht ihn von der Nützlichkeit der Einführung von Esperanto als Brückensprache zu überzeugen.
    Der Bürgermeister wimmelt ab und schickt ihn zur italienischsprachigen Stadträtin Tomacchi welche für Kultur zustandig ist.
  2. Szene: im Büro der Stadträtin für Kultur
    Die italienischsprachige Stadträtin Cristina Tomacchi telefoniert aufgeregt mit einem Journalisten wegen eines Artikels in dem sie kritisiert wurde.
    Der Sekretär kündigt den Besuch von Kolombo an. Er wird vorgelassen und versucht die Stadträtin von der Nützlichkeit der Einführung von Esperanto zu überzeugen. Sie ist nicht ganz abgeneigt und verspricht sich zu melden.
    Nach Kolombos Abgang verabredet sie sich telefonisch mit dem Gemeiderat Urzetti, der der italienischsprachigen Oposition angehört.

III Akt

  1. Szene: in der Gaststube des “Schwarzer Adler”
    Der Bürgermeister trifft sich mit einigen Mitgliedern der deutschen Mehrheitspartei im Gasthaus. Dort kommt auch das Thema Esperanto zur Sprache. Sie kommen nach kurzer Diskussion zum Schluss die Einführung eine Brückensprache abzulehnen. Das würde nur das herrschende Machtgefüge und die nationale Identität gefährden.
  2. Szene: in der Gaststube des “Schwarzer Adler”
    Tomacchi trifft sich mit Urzetti und fragt ihn was er von der Einführung von Esperanto hält. Er spricht sich entschieden dagegen aus. Dadurch würde die nationale Identität gefährdet.
  3. Szene: auf der Straße
    Luise und Gino haben inzwischen etwas Esperanto gelernt und unterhalten sich darüber. Kolombo der auf dem Weg zum Bahnhof ist, kommt dazu. Er hat von der Stadträtin einen ablehnenden Bescheid erhalten.
    Luise und Gino beschließen selbst die Initiative zu ergreifen und einen Klub zu gründen.
  4. Szene: in der Gaststube des “Schwarzer Adler”
    Ein Gemeinderat der deutschen Mehrheitspartei unterhält sich mit Irena, der Kellnerin aus Osteuropa. Luise und Gino kommen und erzählen von ihrem Plan einen Verein für die Förderung von Esperanto zu gründen. Irena ist gleich bereit mit zu machen. Auch der später dazu kommende Gemeindesekretär lässt sich von der Idee überzeugen und die vier gründen den “Esperanto-klubo Kelmis”.
  5. Szene: Schluss – zunächst vor verschlossenem Vorhang
    Irena, Luise und Gino begrüßen die Besucher des ersten öffentlichen Auftritts des Esperanto-klubo. Es wird ein Theaterstück angekündigt.
    Der Vorhang öffnet sich, man sieht das Bild der ersten Szene.
    Mit vertauschten Sprachen Spielen die Mitglieder des Esperanto-klubo ein Stück der ersten Szene.

Wenn Sie den ganzen Text  lesen möchten, dann schreiben sie an unsere Adresse esperantosudtirolo@gmail.com

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