Kandidatoj por elektado – opinio pri Esperanto

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Afiŝoj por la elektado de provinca parlamento en Sudtirolo

Per fejsbuko ni demandis opinion pri Esperanto al kelkajj kandidatoj de la venonta elektado al provinca parlamento de Sudtirolo. Jen la demando, farita kaj esperante kaj en la gepatra lingvo de kandidato:

Saluton!
Ĉu vi havas opinion pri la uzo de la internacia lingvo Esperanto, kiel ponlingvo en Sudtir
olo kaj en Eŭropa komunumo? *

* Ni faris tiun demandon al kelkaj kandidatoj de la elektado al provinca parlamento. La respondoj estos publikigataj en nia retpaĝaro.

Post dek tagoj ni publikigos la respondojn.

4 Responses to Kandidatoj por elektado – opinio pri Esperanto

  1. Alberto Stenico diras:

    Un candidato deve essere sincero nel riconoscere quando non ha elementi sufficienti per rispondere, non avendo approfondito a sufficienza il tema. E’ il mio caso. Posso solo dire che ho sempre considerato generoso il tentativo di adottare una lingua universale per tutte le persone ed in tutte le nazioni. Forse una utopia, ma che ci aiuta a tenere alto e vivo il senso di appartenenza comune dei diversi popoli e delle diverse culture.
    Alberto Stenico – Scelta Civica per l’Alto Adige/Suedtirol

  2. adriano gianni cusino diras:

    Bonege, ni atendos.

  3. Marie Måwe,
    kandidatino de la partio SVP (Südtiroler Volkspartei), publikigis en fejsbuko la sekvan respondon:

    “Jede Sprache ist eine Bereicherung und die Idee einer neutralen Sprache um kulturelle Machtverhältnisse und Konflikte zu umgehen war genial. Nur finde ich persönlich, dass wir mehr davon haben wenn wir die Muttersprache der Anderen lernen.
    Denn eine Sprache ist auch kulturträger und dadurch verstehen wir viel mehr über einander: Wir lernen uns viel besser kennen, was eine Voraussetzung für eine gute Kooperation und Integration ist. Die Macht- und Konflikt-Risiken müssen wir in der heutigen Gesellschaft konfrontieren und klug bewältigen können. Nur so sind wir auch wahrlich erfolgreich.

    Für die EU oder weltweit: eine Sprache wird wichtiger und populärer je mehr Leute sie spricht (und stirbt aus wenn sie nicht gesprochen wird, wie wir in Südtirol wissen) und zur zeit ist Englisch die internationale Lingua Franca. Esperanto, auch wenn eine tolle diplomatische Idee, ist weniger gesprochen und wird sich einfach daher schwer behaupten können.

    Vielen Dank für die Befragung!”

  4. Florian Mussner,
    kandidato de la partio SVP (Südtiroler Volkspartei), publikigis en fejsbuko la sekvan respondon:

    “Grundsätzlich gilt für mich: Alles, was der Verständigung der Völker dienlich ist, ist zu befürworten. In erster Linie gilt dies natürlich für das Erlernen unterschiedlicher Sprachen, denn sie sind der Schlüssel zum Verstehen, und zwar nicht nur zum sprachlichen. Vielmehr fördert der gegenseitige Austausch auch das Verständnis füreinander und die Toleranz anderen Menschen gegenüber, er baut Barrieren ab und Missverständnissen vor. Deshalb bin ich seit jeher ein Verfechter eines möglichst wirkungsvollen Sprachunterrichts, der aufbauend auf der Kenntnis der eigenen Muttersprache die Vermittlung von noch mindestens zwei, besser noch drei weiteren Fremdsprachen vor Augen haben muss. In Südtirol funktioniert dieses Modell, neben der Muttersprache werden die Zweit- und noch eine Fremdsprache gelehrt, in den ladinischen Tälern sogar zwei Zweitsprachen. Dies hat uns nicht nur ein friedliches Zusammenleben mehrerer Volksgruppen beschert, sondern auch die Möglichkeit, uns dank des Englischen weltweit verständigen zu können. Englisch ist nun einmal die Weltsprache geworden, die Esperanto immer werden wollte. Dies liegt auch daran, dass das Englische Muttersprache eines nicht unbeträchtlichen Teils der Weltbevölkerung ist, Esperanto aber niemandes. Ich bin deshalb der Meinung, dass man diese natürliche Entwicklung fördern sollte, anstatt ihr eine künstliche entgegen zu setzen.”

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